Team

Stephan Klemm

 

Osteopath MSc.Ost.,PT, HP.

Vice Principal und Seniordozent der International Academy of Osteopathy (IAO)

Mitglied im Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD)

Mitglied der International Headache Society (IHS)

 

In meiner täglichen Praxis sehe ich eine bunte Mischung von Patienten jeden Alters. Viel Freude bereitet mir seit 18 Jahren das Arbeiten mit den Kleinsten. Zirka 40 % meiner Patienten sind Säuglinge und Kinder. Durch meine zusätzliche Tätigkeit im Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS Wolfsburg) wurde meine Arbeit maßgeblich beeinflußt. Das Osteopathiestudium und meine Arbeit in der täglichen Praxis am und mit dem Patienten entwickelte bei mir mein Faible für die Forschung. Viele Fragen über die Wirksamkeit der Osteopathie verschiedener Krankheitsbilder und selbst der Grundlagen sind aus wissenschaftlicher Sicht unzureichend belegt, aber eben in der täglichen Praxis sehr wirksam. Über das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten kam ich ebenfalls zum Publizieren derselben. Durch meine Lehrtätigkeit im Bereich Osteopathie an der Internationalen Akademie für Osteopathie sind einige Forschungsprojekte zu den Themen Craniomandibuläre Dysfunktion, Osteopathie bei zervikogenem Kopfschmerz, Osteopathie bei Impingement Syndrom und u. a. Osteopathie bei frühkindlicher Haltungsasymmetrie entstanden. Die Publikation der Studien steht noch aus. Mit einigem Stolz haben wir ein Fachbuch zur Osteopathie veröffentlicht. Das Schreiben, Verfassen und Betreuen wissenschaftlicher Arbeiten zur Osteopathie ist so ebenfalls fester Bestandteil neben meiner Praxistätigkeit im Dienst des Patienten geworden.

 

Kurzvita: 1996 schloss ich mein Examen zum Physiotherapeuten ab, 1999 -2005 absolvierte ich mein Studium im Bereich Osteopathie, welches ich in Gent , Belgien 2005 mit dem D.O. abschliessen konnte. 2006 folgte dann der Abschluss zum Bsc.(hons) Ost. in London, GB. Von 2009-2011 folgte ein Masterstudium mit dem Abschluss MSc.Ost. in Innsbruck, Österreich. Seit 2020 habe ich als Doktorand in Kooperation mit der TU Clausthal und der Universität Leipzig im Bereich Sportwissenschaft die Möglichkeit zur Promotion im Themengebiet zervikogener Kopfschmerz bekommen. 

Diverse Fortbildungen im Bereich Manipulationen (kurze Hebel Techniken bei Prof. Laurie Hartmann, 2008, 2009) sowie Kinderosteopathie (2009-2011bei Norbert Neumann und nochmals 2016-2018 bei Dr. Marc Asche) und verschiedene Kurse im Bereich Chirotherapie u. a. von Dr Andrea Cecci (Gonstead), Dr. Leonard Faye und Dr. Kevin Millet (TBM) folgten.

 

Vita Stephan Klemm

Wiebke Lenkewitz

 

Osteopathin D.O. (B), Physiotherapeutin, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband der Osteopathen Deutschland (VOD)

2010 legte ich mein Examen zur Physiotherapeutin an der Physiotherapieschule der Diakonischen Dienste Hannover (DDH) ab. 

2012-2018 absolvierte ich mein Osteopathiestudium an der International Academy of Osteoathy (IAO), welches ich 2018 erfolgreich abgeschlossen habe. Im Rahmen des Studiums habe ich mich für meine Diplomarbeit intensiv mit der osteopathischen Behandlung von Patienten mit „Thoracic Outlet Syndrom“ beschäftigt und darüber mit einer Gruppe von mehreren Kollegen eine Studie mit über 250 Probanden erstellt. Ein weiterer Therapieschwerpunkt ist das Untersuchen und Behandeln von Säuglingen mit Haltungsasymmetrien, Regulationsstörungen sowie Plagiozephalie. Hierfür habe ich Fortbildungen u. a. bei Dr. med Luthin, Dr. Robby Sacher, sowie Dr. Thomas Kia und intern im Haus bei Herrn Klemm absolviert. Um den Effekt unserer Therapiestandards bei Säuglingen zu überprüfen, plane und schulen wir den dritten, letzten und größten Teil der Studie "Osteopathie bei infantiler Haltungsasymmetrie" in unserer Praxis seit 2023. Die für die Studie "Osteopathie bei zervikogenem Kopfschmerz- OZKS" erforderlichen Untersuchungen durch (von der Behandlung unabhängige) Therapeutinnen lagen ebenfalls in Lauras und meiner Hand. Das strukturierte Vorgehen im Rahmen der durchgeführten Studien zwingt uns als Untersucherinnen immer wieder zum Abgleich und hat - aus unserer Sicht- einen unmittelbaren Effekt auf das Untersuchen und ebenfalls die Behandlung  im Praxisalltag.

 

Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann und unseren drei Kindern in einem kleinen Dorf bei Northeim.

Laura Foth

Mitglied im Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD).

Osteopathin, Physiotherapeutin.

Meine Ausbildung zur Physiotherapeutin absolvierte ich von 2013- 2016 an der Physiotherapieschule Dr Muschinsky in Bad Lauterberg im Harz.

Schon während meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin fiel der Entschluss, direkt im Anschluß mit dem Osteopathiestudium meinen weiteren Weg zu gehen.

Für das fünfjährige Studium in Osteopathie fiel meine Wahl ebenfalls auf die Internationale Akademie für Osteopathie (IAO).

Im Rahmen meiner Diplomarbeit konnte ich mich intensiv mit dem Thema Kopfschmerzen, spezifisch dem Spannungskopfschmerz, auseinandersetzen. Mit 18 Kollegen untersuchten wir gemeinsam den Effekt einer Osteopathischen Behandlung auf den Kopfschmerz. Seit 2021 unterrichte ich im Bereich Physiotherapie ebenfalls Anatomie und Physiologie sowie Neuroanatomie und -physiologie an der Muschinsky Schule in Bad Lauterberg. Auch wenn Nacken- und Kopfschmerzen zu meinem Steckenpferd gehören, behandle ich selbstverständlich ebenso alle weiteren, der Osteopathie zugänglichen Krankheitsbilder. So rückte in den letzten Jahren das Untersuchen und Behandeln von Säuglingen mit Haltungsasymmetrien, Regulationsstörungen sowie Plagiozephalie in den Focus. Hierfür habe ich Fortbildungen u. a. bei Dr. med. Luthin, Dr. Robby Sacher und intern im Haus bei Herrn Klemm absolviert. Ebenso hilfreich für die Untersuchung der Kleinsten war die Hospitation im Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS Wolfsburg). Um den Effekt unserer Therapiestandards bei Säuglingen zu überprüfen, plane und schulen wir den dritten, letzten und größten Teil der Studie "Osteopathie bei infantiler Haltungsasymmetrie" in unserer Praxis seit 2023. Die für die Studie "Osteopathie bei zervikogenem Kopfschmerz- OZKS" erforderlichen Untersuchungen durch (von der Behandlung unabhängige) Therapeutinnen lagen ebenfalls in meiner und Wiebkes Hand. Das strukturierte Vorgehen im Rahmen der durchgeführten Studien zwingt uns als Untersucherinnen immer wieder zum Abgleich und hat - aus unserer Sicht- einen unmittelbaren Effekt auf das Untersuchen und ebenfalls die Behandlung  im Praxisalltag.

 

 

 

Dr.-Ing. Walter Klemm

Als ehemaliger Physiker war ich im Bereich Bruchmechanik und Umweltverfahrenstechnik aktiv. Meine Arbeit am Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik in Freiburg im Breisgau ermöglichte mir unter anderem Kooperationen in den USA mit der Stanford University. Später kam ein Wechsel an die TU Clausthal in den Bereich Umweltverfahrenstechnik mit neuem Profil und Aufgaben. Seit 2004 hat sich mein Anforderungsprofil noch einmal verändert: zusammen mit meinem Sohn begleite ich im Rahmen eines "family business" die Forschung im Bereich Osteopathie. Meine Aufgabe ist im Wesentlichen die Studienkonzeption und hier insbesondere die methodologische und statistische Aufarbeitung der erhobenen Daten der Studien. Ebenfalls darf ich meine über 50 jährige Erfahrung im wissenschaftlichen Bereich bezüglich des Lesens und überarbeiten der Publikationen einfliessen lassen.

 

 

 

Susanne Bareis, PT

"Du bist Schuld, dass ich Kinder und Säuglinge behandle". Das ist Stephans Satz, wenn wir zusammen über Fachliches im Bereich Säuglinge und Therapie sprechen. Vor zirka 15 Jahren arbeiteten wir gemeinsam in einer Praxis in Braunschweig. Hier hatten wir im "fast track" Verfahren immer wieder zusammen Säuglinge untersucht und den Behandlungsweg besprochen. Stephan für die funktionale Seite und ich als Fachfrau mit mittlerweile 38 Jahren Erfahrung im Bereich Vojtatherapie.

 

Kurzvita:

1985 schloss ich meine Ausbildung an der Universitätsklinik Göttingen zur Physiotherapeutin ab. Die anschließende Stations- und Ambulanztätigkeit an der Uniklinik Göttingen im Bereich Neurologie und Pädiatrie weckten in mir die Leidenschaft für gelungene Therapie und Teamwork. Ich hatte schon immer einen großen Wissensdurst und konnte ihn über etliche Zusatzqualifikationen wie die Bobath- und Vojtaausbildung für Kinder und Erwachsene, so wie die Unterrichtstätigkeit an der Physiotherapieschule Göttingen und am IWK Braunschweig auf guten Kurs bringen. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Seit 2009 bin ich in meiner eigenen Praxis für Kinderphysiotherapie in Braunschweig tätig.

Meine Schwerpunkte sind:

Symmetriestörungen, ZNS-Erkrankungen, Hüft-und Fußfehlstellungen und allgemeine Entwicklungsstörungen. Der „sektorale Heilpraktiker für Physiotherapie“ ermöglicht mir den Direktzugang. Dadurch kann ich den Eltern eine individuelle Entwicklungsberatung anbieten, ohne dass sie eine Verordnung benötigen. Außerdem biete ich die Möglichkeit bei mir in der Praxis zu hospitieren. Ich durfte auf großen Kongressbühnen stehen (u.a. IAO-Kongress in München, ZIMMT- Kongress 2015/2021) und mein therapeutisches Tun vorstellen. Zusammen mit Stephan unterrichtete ich die Kinder-Osteopathie-Kurse (Master of Science in Osteopathie) in Österreich und der Schweiz. Dieser interdisziplinäre Einblick bereichert das therapeutische Tun enorm.

 

 

 

Isabel Delgado Steuter

 

Osteopathin MSc.Ost., Vojta Säuglings-und Kinderphysiotherapeutin, PT, HP

 

Kurzvita:

2008 schloss ich mein Examen zur Physiotherapeutin ab und erhielt ein Stipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) des deutschen Bundes.

Seit 2012 bin ich Zertifizierte Vojta Säuglings-, Kinder- und Erwachsenen Therapeutin (Internationale Vojta Gesellschaft e.V.)

2012 bis 2018 absolvierte ich das Osteopathie Studium mit dem Abschluss Osteopathin D.O. (B) und erhielt die Auszeichnung des Michel Jansen Award als ‘Best Overall Student’ der International Academy of Osteopathy.

Paralell zum Grundstudium besuchte ich von 2015 bis 2017 die Kinderosteopathie Fortbildung unter der Leitung von Dr. Marc Asche, wo ich das erste Mal auf Stephan Klemm gestoßen bin und an der ersten Reihe der Studie der ObiH teilnahm.

Bereits damals hat Stephan mir eine Dozententätigkeit an der Internationalen Akademie für Osteopathie im Bereich Säuglinge/ Kinder ans Herz gelegt. Es hat doch etwas Zeit gebraucht, bis ich mich dann 2021 für den Masterstudiengang Osteopathie bei Kindern an der IAO in Kooperation mit der Buckinghamshire New University (England) entschied und das Studium dann erfolgreich mit dem MSc. Ost abgeschlossen habe.

 

Aktuell:

Seit 2022 unterrichte ich regelmäßig Kurse im Bereich Säuglings-und Kinderosteopathie, überwiegend in Österreich und der Schweiz. Schwerpunkte sind die Idealmotorische Entwicklung und ebenfalls die im Kontext der Studie ObiH 1 & 2 entstandene Untersuchungsstruktur bei "schiefen Säuglingen". Genauer genommen Haltungsasymmetrien, welche schnell bei persistenz auch zu Lagebedingter Plagiozephalie führen können und dann teils langwierige und teure Behandlungen in Anspruch nehmen können. Für den dritten Teil der Studie ObiH3 (Osteopathie bei infantiler Haltungsasymmetrie und Lagebedingter Plagiozephalie) konnte ich die Perspektive wechseln - im Rahmen meiner Expertise der bereits veröffentlichten Studien ObiH 1 & 2 bin ich für die ObiH 3 nun als unabhängige Auswerterin der per Videoanalyse aufgezeichneten Assessments zuständig.

 

Berufserfahrung:

Mehr als 14 Jahre Erfahrung als Säuglings- und Kinderphysiotherapeutin, sowie Osteopathin für Erwachsene, Säuglinge und Kinder.

Von 2010 bis 2022 habe ich in einer renomierten Praxis für Säuglings- und Kinderphysiotherapie in Essen (D) gearbeitet und zusätzlich seit 2019 selbständig in meiner eigenen Heilpraktikerpraxis für Osteopathie in Essen (D) bis ich im Januar 2023 meinem langgehegten Wunsch nachkam, in Spanien zu leben. Seitdem lebe und arbeite ich in Conil de la Frontera in Südspanien. In den Kursen der Säuglings-Osteopathie ist es mein oberstes Ziel ein verantwortungsbewussten Umgang in der Therapie mit Säuglingen zu vermitteln.

Meine Erfahrung in der Behandlung der kleinen Patienten mit verschiedensten Diagnosen, reicht von leichten Entwicklungsverzögerungen, Regulationsstörungen, Orofacialen Dysfunktionen oder Haltungsasymmetrien, bis hin zu schweren Krankheitsbildern mit komplexenBehinderungen, wie z.B. Plexusparesen, Klumpfüßen oder auch Cerebralparesen (Hemi-/Tetraparesen, Athetosen, Ataxien).